Dienstag, 6. November 2007

Verschlafen deutsche Unternehmen die Chancen des Web 2.0?

Im Rahmen der von CoreMedia in Auftrag gegebenen, von Berlecon Research durchgeführten und heute veröffentlichten Studie

"Deutsche Unternehmen experimentieren erfolgreich mit Web 2.0-Technologie, verschlafen aber Chancen zur Effizienzsteigerung"


wurden 156 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt. Im Zentrum der Untersuchung stand der Einsatz von Web 2.0 Technologien in wissensintensiven deutschen Unternehmen (Enterprise 2.0). Die Studie verdeutlicht, dass "die Unternehmen den gestiegenen Kommunikations-Anforderungen ohne neue Formen für einen effizienten Informationstransfer nicht mehr gerecht werden können." (CoreMedia).

Die Geschäftsführerin von Berlecon Research GmbH - Nicole Dufft - fasst die Ergebnisse in ihrem Blog kurz zusammen:

* Wikis, Blogs oder Social Bookmarking werden weder abteilungsübergreifend (über 90 %) noch unternehmensübergreifend (ca. über 95%) eingesetzt.

* Etwa die Hälfte der Fach-Verantwortlichen erkennt die Relevanz von Web 2.0 für den Unternehmensalltag, der konkrete Nutzen für die Firmen ist aber immer noch unklar.

* Annähernd 90 % der Befragten gaben an, dass die Anforderungen an die effiziente Zusammenarbeit und den Wissensaustausch gestiegen sind. Häufig werden sie aber von der ITK nicht hinreichend unterstützt.

Ein PDF der Studienergebnisse kann gegen Registrierung kostenlos über das CoreMedia Download Center herunterladen werden.

Wolfgang Hagleitner

Montag, 15. Oktober 2007

Veröffentlichung auf ELEED...

...zum Einsatz von eLearning 2.0 an der Uni Innsbruck:

E-Learning 2.0 in hydraulic engineering education
Experiences with online collaboration


(Walder, Stefan; Hagleitner, Wolfgang)

Abstract:

In this contribution the experiences with e-Learning 2.0 applications by using a Wiki for the education in hydraulic engineering are shown. Up to now important information for the students has been prepared by the instructor. For this project the students were asked to collaborate and search on their own for the information they needed. Therefore a Wiki-system was used. For the engineering practice a self dependent realisation of tasks is an important requirement which students should be prepared for. With the help of online communication there should be shown the possibilities for students for working together in an interdisciplinary team. The positive experiences as well as the results of the evaluation of this project plead for a continuation of the application of e-Learning 2.0 for education. The comparison of results of tests without using Wiki and with using Wiki shows a qualitative tendency of better marks. In this contribution we present the application of Wiki in hydraulic engineering but the results can also be used for other engineering disciplines.

Online auf: ELEED "e-learning and education (journal)

Freitag, 5. Oktober 2007

Evaluation von Software

Benutzbarkeit von Software: Vor- und Nachteile verschiedener Methoden und Verfahren

Von Martin Salaschek, Heinz Holling, Philipp Alexander Freund und Jörg-Tobias Kuhn

Abstract: Die Benutzbarkeit von Softwareprodukten lässt sich anhand unterschiedlicher Methoden bestimmen. Hierzu kommen sowohl formal-analytische Verfahren, als auch Fragebogeninstrumente sowie Usability-Tests zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag gibt zunächst einen Überblick über aktuelle Standards und Methodiken der Software-Evaluation. Er diskutiert anschließend Vor- und Nachteile ausgewählter Fragebogen-Verfahren im Detail und zeigt auf, welche Ansätze sich für verschiedene Evaluationsvorhaben eignen. Im letzten Teil betrachtet der Artikel Besonderheiten bei der Evaluation von Websites im Allgemeinen sowie von Wissensmanagementsystemen im Speziellen und gibt Empfehlungen zum Vorgehen.

Artikel erschienen in: Zeitschrift für Evaluation, 2/2007, pp.247ff

Montag, 1. Oktober 2007

Pimp your eLearning

Kostenfreie Evaluierung digitaler Lernsysteme

Im Wintersemester 2007/08 findet an der Uni Innsbruck eine Lehrveranstaltung zum Thema "Evaluation digitaler Lernsysteme", geleitet von mir (Wolfgang Hagleitner) statt.

Unter Bildung von Projektgruppen, werden – je nach Teilnehmerzahl – unterschiedlich viele reale (Teil-)Projekte zur Auswahl gestellt, an denen zu arbeiten ist.

Studenten werden dabei, unter Anleitung, Bewertungskriterien mit 'Auftraggebern' erarbeiten, in einschlägigen Quellen recherchieren, Hypothesen formulieren, diese in geeigneter Form operationalisieren, Daten erheben, die gewonnene Daten auswerten und schließlich in ansprechender, seriöser Form aufbereiten.

Dabei können alle Aspekte, die im Lebenszyclus digitaler Lernsystems von Relevanz werden Berücksichtigung finden z.B.:

Usability, Ergonomie, Screendesign, Dialoggestaltung,
Barrierefreiheit, Farbharmonien, Didaktik, Textgestaltung, Gender sensibility und Diskriminierung, Vergleichsstudien, Wirkungsanalysen, Zufriedenheitsanalysen, Marktanalysen, etc. etc. etc. ....

Wer sein Lernsystem gerne für eine kostenfreie Analyse zur Verfügung stellen möchte, meldet sich bei mir:

wolfgang.hagleitner@uibk.ac.at

oder per Telefon: +43 / (0)664 / 825 1303

Freitag, 24. August 2007

Workshop an der Donau Uni Krems

Aufgabenbeschreibungen

Liebe KursteilnehmerInnen, anbei findet Ihr Links zu den 4 Arbeitsaufgaben.

Arbeitsaufgabe 01 "Merkmale guten Unterrichts"

Links:
KritNet:
http://www.sbg.ac.at/erz/kritnet4/kritnet.htm
Einen der folgenden kostenlosen Kurse auf e-Lisa:
http://www.e-lisa-academy.at/

Arbeitsaufgabe 02 "Gender sensibility und Diskriminierung"

Links:
Die Demo-Kurse auf www.ihk-lernen.de :
z.B. Easy business: BWL für Einsteiger // Fachberater für Finanzdienstleistungen // geprüfter Versicherungsfachwirt // …//
Technische Mechanik
http://www.oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/tm/Le02/index.html
Strategisches Informationsmanagement (oncampus):
http://www.oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/Demo_im_imhc/lo03_demo/a/b/c/unit.html
Elektrotechnik – Grundlagen (oncampus):
http://oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/e-tech2/9Zweipole/1/onCampusBook/11/unit.html

Arbeitsaufgabe 03 "ARCS-Modell der Motivation"

Links:
KritNet:
http://www.sbg.ac.at/erz/kritnet4/kritnet.htm
Einen der folgenden kostenlosen Kurse auf e-Lisa:
http://www.e-lisa-academy.at/

Arbeitsaufgabe 04 "Usability, Barrierefreiheit, Softwareergonomie"

Links:
KritNet:
http://www.sbg.ac.at/erz/kritnet4/kritnet.htm
InfoPhysik
http://194.94.127.15/lehre/IP_Demo/start/startseite.html
Die Demo-Kurse auf www.ihk-lernen.de :
z.B. Easy business: BWL für Einsteiger // Fachberater für Finanzdienstleistungen // geprüfter Versicherungsfachwirt // …//
Technische Mechanik
http://www.oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/tm/Le02/index.html
Strategisches Informationsmanagement (oncampus):
http://www.oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/Demo_im_imhc/lo03_demo/a/b/c/unit.html
Elektrotechnik – Grundlagen (oncampus):
http://oncampus.de/fileadmin/inhalte/demokurse/e-tech2/9Zweipole/1/onCampusBook/11/unit.html

Sonntag, 5. August 2007

Blog "Quality in E-Learning"

Ulf Ehlers, Koordinator der EFQUEL (European Foundation for Quality in E-Learning), betreibt und pflegt das Blog "Quality in E-learning". Er diskutiert / posted dort aktuelle Themen die in Zusammenhang mit Qualitätsentwicklung und -sicherung von E-Learning relevant sind. Dazu zählen didaktisch-pädagogische Aspekte ebenso wie Standards, verschiedene Konzepte und Modelle, aktuelle Projekte oder Veranstaltungen.

Wolfgang Hagleitner

Dienstag, 31. Juli 2007

Barrierefreiheit: Empfehlungen zur Schriftformatierung

Die Normreihe der DIN EN ISO 9241, Teile 10 – 17 enthält konkrete Anforderungen an die ergonomische Gestaltung von Software, welche rechtsverbindliche Mindestanforderungen für Bildschirmarbeitsplätze darstellen. Die gesetzliche Grundlage dafür bietet z.B. die deutsche Bildschirmarbeitsverordnung , welche u. a. vorschreibt: „Die auf dem Bildschirm dargestellten Zeichen müssen scharf, deutlich und ausreichend groß sein sowie einen angemessenen Zeichen- und Zeilenabstand haben“. Dies trifft ganz besonders dann zu, wenn es sich um Schrift handelt, welche wichtige Information trägt.
Die Unterscheidbarkeit von z. B. „S“ und „5“, „l“ (kleines L), „l“ (großes i)und „1“ (Zahl Eins) „U“ und „V“ (…) muss unter allen Umständen gewährleistet sein.
Serifenlose Schriftarten (Arial, Helvetica, Sanserif) erhöhen grundsätzlich die Lesbarkeit, zudem können sie von Menschen mit Sehschwächen leichter wahrgenommen werden. Spezielle für Bildschirme entworfene Schrifttypen sind im Schriftbild der Bildschirmauflösung angepasst und zum Lesen auf dem Bildschirm optimiert.
Die Buchstabenabstände sollten nicht zu eng sein, da der Text durch zusammenklumpen schwer lesbar wird. Grundsätzlich sollte Text auf dem Bildschirm etwas spationiert sein. (Halb-)Fette Schrift sollte großzügiger spationiert sein. Große Schriftgrade brauchen weniger Spationierung als kleine.
Die Schriftdicke ist abhängig von der Schriftfarbe und der Hintergrundfarbe. Ein weißer Bildschirm (Hintergrund) ist heller als ein Blatt Papier, Randbereiche der Schrift werden überstrahlt, die Schrift erscheint dadurch dünner. Entweder wird dabei der Hintergrund ganz leicht bunt bzw. unbunt gedämpft, oder man wählt halbfette Schrift und verlängert gleichzeitig geringfügig die Laufweite.
Sehr kleine Schriftgrößen, die bei einer Druckauflösung von 2400 dpi noch gut lesbar sind, können bei einer Bildschirmauflösung von 72 dpi kaum noch entziffert werden. Die DIN 66234 (Bildschirmarbeitsplätze) legt die Buchstabengröße fest, bei Großbuchstaben am Monitor soll die Zeichenhöhe mindestens einen Sehwinkel von 18 Winkelminuten ausmachen oder 2,6 Millimeter Höhe besitzen (Bullinger, Ergonomie, S.353 ). Bildschirmtext sollte einen Schriftgrad von 10 bis 14 Punkte haben, in Hinblick auf den KP ist eine geeignete Größe, bzw. eine Einstelloption durch BenutzerInnen zu prüfen. Zu bedenken ist, dass Bildschirmdiagonalen, Auflösungen und andere Parameter bei den AnwenderInnen variieren.
Auf dem Bildschirm sollten nur echte Schriftschnitte verwendet werden, digital schräggestellte Schrift wirkt unharmonisch. Generell jedoch sollte ein schräger Schriftschnitt vermieden werden, da die Lesbarkeit unter schlechter Auflösung leidet. Breite Schnitte sind eine akzeptable Alternative, wirken jedoch behäbig, schmale Schnitte sollten spationiert sein. Versalien (Großbuchstaben) sollten im Lauftext vermieden werden.
Der Zeilenabstand sollte großzügiger angelegt sein als auf dem Papier, empfohlen werden 150%. Breite oder magere Schriftschnitte benötigen einen weiteren Zeilenabstand, schmale und Fette können enger gesetzt werden.
In Hinblick auf die Zeilenlänge gilt ein Maximum von 35 Zeichen.

Schriften optimiert für den Bildschirm

Schriften für den Bildschirm optimiert

Gute Lesbarkeit von Schriften am Bildschirm ist wichtig

Gute Lesbarkeit ist wichtig

Online-Quellen:
Controlling 21, Dr. Joachim Schuhmacher
Ergo-Online

Buchquellen:
Bullinger, H.-J. (1994): Ergonomie – Produkt- und Arbeitsplatzgestaltung. Teubner Verlag.
Thissen, Frank (2000): Screen Design – Handbuch: Effektiv informieren und kommunizieren mit Multimedia. Springer Verlag.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Workshop "Evaluation digitaler Lernsysteme"

Am 21. Juni fand im Rahmen der microlearning conference 2007 der Workshop "Evaluation digitaler Lernsysteme" statt.

Aktiv beteiligt waren - neben der Doppelmoderation von Klaus Reich und mir - Ulf Ehlers, Uni Duisburg Essen, Günter Wageneder, Uni Salzburg, Stefan Walder, Uni Innsbruck und Eva Häuptle, Uni Dortmund.

Näheres habe ich auf Patricias Blog dokumentiert.

Wolfgang Hagleitner

Usability MindMap

Diese MindMap entstand im Zusammenhang mit der Evaluierung einer Lernsoftware. Sie thematisiert verschiedene Aspekte der Usability, der Softwareergonomie, Barrierefreiheit, Farbpsychologie und -Harmonie und versucht ansatzweise zu zeigen, wie diese Aspekte in Verbindung stehen. Sie ist auf wesentliches reduziert, verweist jedoch auf hilfreiche und relevante Richtlinien, Gesetze und Quellen.

UsabilityMindMap (jpg, 327 KB)

Wolfgang Hagleitner

Evaluation von eLearning

Beiträge rund um sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung mit Schwerpunkt auf IKT-basierte Lernsysteme

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